Der Kunstzentrat e.V. realisiert künstlerische, kulturelle und soziale Projekte, die sich durch lokale, regionale, aber auch inter- und transnationale Verknüpfungen auszeichnen. Zum Angebot gehören Konzertveranstaltungen, Projekte für Kinder und Jugendliche, diskursive Veranstaltungen zur Stadtentwicklung, Ausstellungen oder Filmvorführungen.

 

Kunst vereint, weil sie seit Jahrhunderten geographische, politisch festgelegte Grenzen und die darauf begründeten Konflikte zu überwinden vermag.
Kunst kann eine Brücke bauen, die wir in einer Welt der auferlegten Grenzen und eingeschränkten Bewegungsfreiheit brauchen, damit Menschen sich in Offenheit und Sympathie
begegnen können.

 

Seit 15 Jahren schafft der gemeinützige Verein Kunstzentrat Schnittstellen für AkteurInnen und Gruppen in lokalen und transnationalen Netzwerken und bietet Raum für, etablierte und neu entstehende Formen von Kunst und Soziokultur.

 

Der Kunstzentrat ist ein gemeinnütziger Verein, der 2003 im Allgäu gegründet wurde. 2010 hat der Verein das Import Export in der Goethestraße ins Leben gerufen und seitdem auch seinen Sitz in München.
Davor - von 2003 bis 2010 - hat der Verein ein 5000 m2 großes Landwirtschaftliches Anwesen im Ostallgäu in ein Lern-, Spiel-, Ausstellungs- und Veranstaltungsareal, dem ´hofHaus`, umgebaut und bespielt.
Es wurde ein Theatersaal, 2500 qm Ausstellungsfläche für die bildende Kunst, ein Musikclub, Werkstätten und Möglichkeiten für Artist in Residence geschaffen.
Das hofHaus hat bis 2010 einem breiten Publikum freie Kunst- und Kulturformen und
soziokulturelle Projekte aus unterschiedlichsten Kulturkreisen vorgestellt.
Beabsichtigt wurde damit eine regionale wie internationale Zusammenarbeit auf kultureller Ebene zu fördern und gleichzeitig im Raum Ostallgäu Ressourcen zu bündeln und Synergieeffekte zu erzielen.

2010 hat der Kunstzentrat e.V. das Import Export in München eröffnet.
Das „Import Export“ ist aus dem Stadtteilprojekt „Munich Central“ der Münchner Kammerspiele hervorgegangen.
Der Kunstzentrat e.V. hat im Anschluss an das Stadtteilprojekt die Spielstätte - einen ehemaligen türkischen Supermarkt - als Veranstaltungsort übernommen.
In den folgenden drei Jahren konnte sich das „Import Export“ als soziokulturelle Einrichtung in der Stadt etablieren.

Der Betrieb in der Goethestraße 30 war jedoch von Anfang an nur als Zwischennutzung geplant. Deshalb wurde ab September 2012 versucht, mit der Reihe „Dialog! Raum“
ein langfristiges Konzept für das Import Export zu entwickeln und damit einen dauerhaften Ort für die Einrichtung zu finden.
Als Kernteam bemühten sich Tuncay Acar, Simone Egger, Karnik Gregorian und Michael Schild konzeptionell, um „urbanen Freiraum für Mensch und Kultur“.
Basierend auf diesem Konzept ist der Kunstzentrat mit dem Import Export - anlässlich des Festivals UNDER(DE)CONSTRUCTION (ein Projekt der Stiftung Federkiel) -
im September 2014 auf das Kreativquartier umgezogen und hat dort die Rolle einer multifunktionalen Kantine übernommen.

Der Kunstzentrat e. V. möchte auf dem Kreativquartier mit dem Import Export dauerhaft einen offenen Raum installieren, in dem unterschiedlichste Menschen eingeladen sind sich zu begegnen und einzubringen.
Es geht um die Etablierung von vielfältiger Kunst und offener Soziokultur im gesellschaftlichen Leben und Alltag in der Stadt - Kreative Impulse zu schaffen und Möglichkeit zu bieten, sich zu versuchen und zu experimentieren.
Etwas abseits von den extremen Optimierungs- und wirtschaftlichen Zwängen wie sie oft in München zu finden sind.